„Der Weg “
 

 
 

Oasenzeit – mit Bildern und Tönen / Donnerstag, 17. November 2016 / Pfarrkirche

 

 
 

Es freute uns, dass sich ca. 80 Personen in der Kirche einfanden um den Film „DEIN WEG“, vom Suchen und Finden auf dem Jakobsweg, anzusehen.

 

In der Mitte haben wir 5 Minuten Pause gemacht und die Tonqualität noch etwas optimiert.

Die Oase-Gruppe umrahmte den Film mit einer Begrüssung, mit diversen Aussagen, welche Pilger über den Pilgerweg auf einer Facebook-Seite gemacht haben, und mit besinnlichen Schlussgedanken zum Thema «WER EINEN WEG GEHT».

 

Der Jakobsweg ist…. der Weg, auf dem das Herz und die Seele zur Ruhe kommen und du spürst, was wichtig ist in deinem Leben.

 

Nach dem Film wurden alle, die noch Zeit und Lust hatten ins Öki eingeladen. Eine kleinere Gruppe genoss dann Pikantes mit einem Glas Wein und Kaffee mit Kuchen. Gute Gespräche über den Film und über «Gott und die Welt» rundeten den Abend ab.

 

Wege bewegen - Das Wort Weg ist im Wort bewegen - enthalten.

 

Martha Frautschi

 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ikea Betriebsbesichtigung vom 27. Oktober 2016

 
 
 

 
 
 
 

 
 
 

Wenn 22 Frauen hinter die Kulissen schauen, dauert eine technische Führung schnell mal 3/4 Stunden länger.

 

Wir danken vielmals den Verantwortlichen der Logistik, der Haustechnik und des Restaurants und gratulieren dem Personal der IKEA zum 5-jährigen Jubiläum in Rothenburg.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Besichtigung der Seidenraupenzucht in Menznau

 
 

Tatsächlich – es gibt Seide „made in Switzerland“ – produziert als Grundmaterial auf dem Bauernhof der Familie Spengeler in Menznau. Rund 20.000 fleissige Raupen produzieren dort das kostbare Material. Brigitte Spengeler berichtete nach einer kurzen Führung durch die hofeigene Maulbeerbaum-Plantage, dem Futterbaum der Raupen, spannende Details von der Entwicklung der Seidenraupen bis hin zum fertigen Produkt. Alle 4 bis 5 Tage häutet sich die Raupe des Seidenspinners, bis sie schlussendlich 10 cm gross ist. Dann verpuppt sie sich in einem Kokon, der aus rund 3000 m Seidenfaden besteht. Für ein Kilogramm Rohseide braucht man schliesslich 4500 Kokons.

 

 

 
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Raffiniert einmachen

 
 

Bericht zum FRAUENBUND Kurs „Raffiniert einmachen“

 vom 31. August 2016 mit Jolanda Käch

 in der Kochschule des Schulhauses Hermolingen, Rothenburg

 
 

Jolanda, unsere Fachfrau fürs Haltbarmachen hatte raffinierte Rezepte ausgesucht und legte saisonale Früchte und Gemüse, Gewürze, Kräuter, Zucker, Salz, Essig, Öl, Käse, Nüsse, Butter, Wein und Alkohol zum Verarbeiten zurecht.

 

Jeder hatte sich ein gluschtiges Rezept ausgesucht und machte sich ans Einmachen. Während der Verarbeitung stand Jolanda uns mit Tipps und Tricks zur Seite und belieferte uns rechtzeitig zum heiss einfüllen mit ausgekochten Gläsern und Flaschen.

 

So entstand innert kürzester Zeit eine grosse Auswahl an feinem Selbst-Eingemachtem.  

 

Nach getaner Arbeit probierten wir allesamt zu Tische einen Teil der feinen „Konserven“ und der Sirupe. Alles war sehr lecker und animierte uns zuhause selber das eine oder andere Rezept auszuprobieren.   

 

 

Paula, 07.09.2016

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Historische Führung durch Rothenburg 26. August 2016

 
 

Spannende Geschichten aus alter Zeit

 

Bei der historischen Führung durch Rothenburg am 26. August 2016 erfuhren 14 Frauen und 2 Herren spannende Geschichten aus der bewegten Geschichte des Ortes. Hans Ruedi Schürmann, Co-Autor des bekannten „Rothenburger Buches“, führte die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer an viele geschichtsträchtige Stellen, zur alten Brücke, an den Flecken, bis zur Bertiswiler Kirche. Geschichtliche Fakten präsentiert mit vielen Anekdoten und unbekannten Geschichten machten den Anlass zu einem wirklich aussergewöhnlichen Erlebnis.

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Oase im Herbst 30. August 2016

 
 

 

„Jede Tag hät sini Plag“

 

„Mer sött halt chöne

statt schimpfe ond stöne

us jedem Schmetter en Schmetterling mache.

Wie wörd d’Welt lache

und singe und klinge

wenn üs das würdi glinge!“

 

 

 

 
 

 

Dieser Text hat uns inspiriert, uns Gedanken über die alltäglichen Sorgen und Herausforderungen, aber auch über die alltäglichen Freuden zu machen.

 

Elf Frauen machten sich um 5.30 Uhr bei angenehmem Wetter auf den Weg von der Kirche zum Schulhaus Konstanzmatte. Dort bekamen wir den Input, wie wir in stressigen, ärgerlichen Situationen unsere negativen Gefühle in neutrale oder gar positive umwandeln könnten. „Gelassenheit“ ist das Schlüsselwort.

 

In der Nähe des Pferdestalls bei der Finnenbahn zeigte uns eine Geschichte zum Schmunzeln auf, dass alles noch viel schlimmer kommen kann – und man die jetzige Situation halt doch noch vorzieht.

 

Mitten in den blühenden Familiengärten wurden wir mit einem schönen Text ermutigt, das Leben zu wagen. Und hier begegnete uns auch der verdrehte Schmetterling – der Metterschling.

 

Bereits mit einem Morgenrot am Himmel hörten wir beim Pfadiheim die Geschichte der Glücksbohnen. Jede Teilnehmerin durfte sich eine Handvoll davon in den linken Hosensack stecken und bei jeder alltäglichen Freude soll eine die Seite wechseln.

 

Zum Abschluss des Morgenspaziergangs wurden „Die zehn Gebote der Gelassenheit“ von Papst Johannes XXIII vorgelesen. Sie ermutigen uns, jeden Tag mit Gottesvertrauen anzugehen. Und uns nur für heute gute Vorsätze zu nehmen.

 

Nach einem Zmorge und guten Gesprächen im Oeki konnte der noch frühe Tag mit Elan in Angriff genommen werden – in der Hoffnung, dass aus einem Schmetter ein Schmetterling werden kann.

 

Monika Wigger

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Oase im Frühling 19. Mai 2016

 
 

Der rote Faden vom Thema war: Der Weg zum Glück - die Selbstliebe. Leider waren wir total nur fünf Personen, was sicherlich auch auf das schlechte Wetter zurückzuführen war.

 

Wir machten den Marsch von der Pfarrkirche aus in Richtung Franz-Zelger-Strasse, vorbei am Schulhaus Gerbematt bis zum roten Bänkli beim Asyl Hermolingen. Dort wurde eine Geschichte vorgelesen, die nächste Haltestelle war oberhalb vom Friedhof beim Wegkreuz. Dort erhielten wir gute Tipps für mehr Selbstliebe. Beim Hof von der Fam. Widmer, Lüegisingen analysierten wir die Rede von Charly Chaplin, welche er zu unserem Thema anlässlich seines 70. Geburi geschrieben hat.

 

Beim alten Spycher Hermolingen wurde erläutert, dass die Selbstliebe auch mit Gottvertrauen zu tun hat, der Schlüssel zum Glück ist die Liebe zu sich selber, zu seinem Nächsten und zu Gott.

 

Bei der Pfarrkirche fand das Schlussgebet statt und wir verteilten ein "Give away" in Form eines Glückskäfers. 

 

Martha Frautschi

 
 

 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kochen ohne Grenzen 29. April 2016

 

Wir kochen mit Asmira aus Bosnien

 
 

Bekannt ist die bosnische Küche bei uns nicht. Umso überraschender wurde das bosnische Kochen am Freitag, 29. April. Asmira lebt seit 9 Jahren in der Schweiz, ist kürzlich auch Schweizer Bürgerin geworden. Sie pflegt die bosnischen Traditionen weiterhin. So zeigte sie den interessierten TeilnehmerInnen vor, wie aus dem Teigballen ein dünner, grosser Teig wurde, wie ein feines Tuch. Darin wurde Fleisch oder Spinat und Hüttenkäse gerollt, bzw. gelegt. Das Resultat war wunderbar. Auch der Kabissalat, die Suppe, der Pouleteintopf und das Dessert schmeckten köstlich. Hungrig blieb niemand. Es war ein unterhaltender, anregender und vor allem feiner Abend.

 
 

 

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Grill-Kurs 26. April 2016

 
 

 

Mmmmh, feine Sachen vom Grill, darauf haben sich 34 Frauen und Männer gefreut, die am Dienstagabend bei der Metzgerei Stutz in Bertiswil eintrafen. Das Wetter entsprach nicht gerade einem klassischen Grillabend, herrschten doch fast Minustemperaturen, Regen und böige Winde.

 

Zur Begrüssung gab es eine feine alkoholfreie Bowle, bevor wir uns an einem windgeschützten Ort hinsetzen konnten. Der Kursleiter Richard Stutz begrüsste alle herzlich und informierte uns über die verschiedenen Grills, die er bereitgestellt hatte. Unter anderem ein Spiessligrill, ein Gasgrill, sowie einen neu erworbenen Smoker. Im Verlauf des Abends gab es verschiedene feine Fleischstücke, Gemüse, Fisch und weitere Beilagen die er auf einem der vier Grills zubereitete. Wir erfuhren viel Wissenswertes das wir in der laufenden Grill-Saison versuchen umzusetzen.

 

Es war trotz Kälte und Regen ein sehr gemütlicher, informativer und genussvoller Abend. Die Grillsaison kann kommen….

 

 
 

 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Weltgebetstag 4. März 2016

 
 

Der Weltgebetstag findet immer am 1. Freitag im März statt und wird in über 170 Ländern gefeiert. Dieses Jahr wurde der Liturgietext von kubanischen Frauen gestaltet.

 

Wir sind eine ökumenische Gruppe, welche jedes Jahr den Weltgebetstag in Rothenburg gestaltet. Im Januar besuchten wir einen Informations- und Impulsnachmittag im Romero Haus in Luzern. Wir erhielten Informationen zum Land Kuba, der Religion, Kultur und Politik. Zum Bibeltext "Wer ein Kind aufnimmt, nimmt mich auf", haben die kubanischen Frauen eine sehr eindrucksvolle Liturgie gestaltet und auch junge Mädchen miteinbezogen. Wir freuten uns sehr, dass nach Anfrage bei Frau Christina Pendle, Katechetin, sie vier Oberstufenschülerinnen begeistern konnte, bei uns mitzumachen.

 

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit der eindrucksvollen Liturgie, der Musik und den Liedern, die Anliegen der kubanischen Frauen und ihre wertvolle und sicher nicht immer leichte Aufgabe den Glauben zu vermitteln und weiterzugeben, etwas näher bringen konnten.

 

Wir freuen uns auf das nächste Jahr, da gestalten die philippinischen Frauen die Liturgie.

 

Louise Güntensberger

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Adventsanlass

 
 

Am Samstag, 5. Dezember 2015, trafen sich nach dem Abendgottesdienst rund 30 Teilnehmende vor der Pfarrkirche. Mit dem Bus ging es zuerst Richtung Süesstannen, von wo her der Adventsgang durch Dunkelheit und dichtem Nebel über Gossenrain, Buhusen, Riedhof und Böltschi zum Abschluss bei der Kirche Bertiswil führte. Thematisch leitete uns die bekannte Geschichte des Adventskranzes, deren vier Kerzen für Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung stehen. Musikalisch wurden wir - leider nicht live - von Peter Wespis Saxofonklängen begleitet. In Bertiswil wurden wir mit Feuer, selbstgemachten Glühwein und Guetzli erwartet. Der Anlass wurde vom Pfarreirat, der Oasengruppe des Frauenbundes sowie bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit der Reformierten Kirche organisiert. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter beim nächsten Adventsgang im 2016. Für das Vorbereitungsteam:

Andreas Baumann.

 

Bild: Geselligkeit bei Guetzli, Punsch und Glühwein vom Feuer.

 

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Willkommen am Weihnachtsmarkt

28. November 2015

 
 

Der internationale Stand am Weihnachtsmarkt mit Leckereien aus mehr als 20 verschiedenen Ländern ist zu einem festen Bestandteil geworden. Vor und hinter dem Stand herrschte reges Treiben. So konnten Kontakte geknüpft werden bei feinen Süssigkeiten und einer Tasse Glüh-Traubensaft. Auch die Kasse wurde grosszügig gefüllt. Mit dem Geld werden die Unkosten gedeckt und weitere integrative Angebote realisiert. Wir freuen uns über den Erfolg.

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

„Satte Farben vor schwarz“

mit Bruno Ganz und Senta Berger

 

Oasezeit, Dienstag, 10 November 2015

 
 

Bereits zum vierten Mal fand der Filmoase-Abend statt. Eine schöne Anzahl Frauen und Männer fanden sich ein und genossen das spezielle Filmambiente in der Pfarrkirche - teils ausgerüstet mit Kissen oder Decken.

 

Als Einstimmung befassten wir uns mit den Fragen: Was ist für mich lebendiges Leben? Was bringt mir persönlich Farbe ins Leben?

 

Beim Film „Satte Farben vor schwarz“ handelt es sich um ein Liebesdrama, das sich rigoros den wichtigsten Farben des Lebens stellt - ein Metapher für „Leben und Tod“.

 

Ein berührender, nachdenklicher, mutiger und teils überraschender Schluss - der keiner Worte mehr bedurfte. Satte Farben - noch einmal symbolisiert mit farbigen Lichtern - führten uns zu uns selber und in unser Leben zurück.

 

Wer wollte konnte den Abend im Oeki bei Wein, Kaffee, Tee und Kuchen ausklingen lassen. Es gab Gelegenheit, sich über den Film oder auch über andere Themen auszutauschen.

 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Etagèren – Kurs

07. November 2015

 
 

Am vergangenen Samstag trafen sich vormittags und nachmittags insgesamt 24 Frauen um ihr handwerkliches Können unter Beweis zu stellen. Schon früh trafen die Ersten ein und packten die Teller und Tassen sowie die mitgebrachte Bohrmaschine aus. Es war sehr interessant die vielen verschiedenen Geschirrteile zu betrachten und alle waren gespannt auf den bevorstehenden Kurs.

Die Kursleiterin Esther Flückiger begrüsste alle herzlich und informierte uns über die Kniffe des Bohrens mit Geschirr. Schon bald fingen die Ersten mit der Arbeit im Holzwerkraum an und es wurde gewerkt, gebohrt und lauter und lauter. Die Geräusche der Bohrer wurden auch der Schulhauskatze zu laut und sie suchte das Weite…

Das Arbeiten mit der Bohrmaschine machte den Frauen sichtlich Spass und es entstanden immer mehr schöne, einzigartige Etagèren und keine sah wie die Andere aus. Am Schluss gingen alle stolz und glücklich mit etlichen Etagèren nach Hause.

 

 

Monika Schenk

 

 

 

 

 
 

 

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Vollmondwanderung  27. Oktober 2015

 
 

17 Mondsüchtige trafen sich um 19.00 Uhr beim Dorfbrunnen Flecken. Bei etwas verhangenem Himmel machten wir uns auf den Weg Richtung Wüesti, um der Lichtverschmutzung zu entfliehen. Von dem Mond wurden wir regelrecht im Stich gelassen, dieser versteckte sich hinter einem dicken Wolkenschleier. Es wurde geplaudert und diskutiert und immer wieder schauten wir nach dem Mond, ob er sich nicht doch noch in seiner voller Pracht präsentieren würde. Eine Stunde nach unserem Start konnten wir dem Mond immer besser sehen und die Verschleierung  löste sich allmählich auf.

 

Mit uns auf der Wanderung war Jürg  Lang, welcher sich leidenschaftlich gerne mit den Himmelskörpern auseinandersetzt. In seiner Freizeit ist er Hauptverantwortlicher der Sternwarte Hubelmatt. Er brachte ein Teleskop von 40-facher Vergrösserung mit.  Als sich dann der Himmel öffnete konnten wir den Mond in seiner vollen Pracht bewundern. Natürlich wurden wir auch noch fachmännisch instruiert.

 

Danach ging es mit unserer Wanderleiterin Agi Birchler weiter und siehe da der Mond versteckte sich wieder. Um 21.30 Uhr waren wir zurück von unserem Marsch und liessen den Abend bei Kaffee, Tee und Kuchen im Öki ausklingen. Die nächste Vollmondwanderung des Frauenbundes findet am 22. Februar 2016 statt. Komm doch auch falls wir dich „gluschtig“ gemacht haben.

 
 

 
 

 

 
 

 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wem gehören die Toten?

 Montag, 26. Oktober 2015

 
 

Abschied nehmen – aber wie?

 

„Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt“ oder „X wurde auf eigenen Wunsch in aller Stille beigesetzt“ – in den Todesanzeigen häufen sich solche Hinweise. Wie geht es den Hinterbliebenen damit? Welche Reaktion löst es bei den Trauernden aus?

In einem offenen Forum und in Zusammenarbeit mit katholischer und reformierter Kirche wurden die verschiedenen Perspektiven dieses komplexen Themas im Pfarreiheim aufgenommen. Der Abend machte bewusst, wie wichtig es ist, über Abschied und Tod nicht zu schweigen. Dabei sind die Bedürfnisse jedes Einzelnen sehr unterschiedlich. Jeder braucht etwas anderes, um von einer verstorbenen Person Abschied zu nehmen. Waren früher Ablauf und Gebräuche rund um einen Todesfall weitgehend vorgegeben, so ist heute in der säkularisierten Welt vieles möglich. Somit kann die Auseinandersetzung mit dem Tod letztendlich auch eine sehr inspirierende Erfahrung sein. Die Frage nach der Weise des Abschiednehmens kann demnach so beantwortet werden, dass es die einzige „richtige“ Art der Trauerarbeit nicht gibt: In der Trauerverarbeitung gibt es kein falsch oder richtig – jede Art des Abschiednehmens hat ihre Berechtigung.

 

Petra Sewing Mestre