Oasenzeit mit Bildern und Tönen

 
 

 

 
 

Donnerstag, 15. November 2018

                                                 

 

Rund 65 Personen fanden sich im Ref. Begegnungszentrum Burghügel zum Oase-Filmabend ein. Gleich beim Eingang konnten alle BesucherInnen einen Becher Popcorn in Empfang nehmen. Es gab drei verschiedene Becher zur Auswahl, auf welchen jeweils einer von drei Begriffen stand, welcher mit dem Filmthema zu tun hatte.

 

Nach einer kurzen Begrüssung vermittelten wir unsere eigenen Gedanken zu den Begriffen Tradition, Vorurteil und Respekt. Tradition entsteht innerhalb einer Gruppe oder zwischen Generationen und kann mündlich oder schriftlich über Erziehung, über Vorbilder, oder auch über spielerisches Nachahmen erfolgen. Ein kleines Zitat zum Thema Tradition: Das Lächeln einer Frau, wenn ein Mann ihr Blumen schenkt, ist eine Garantie, dass diese Tradition zeitlos ist.

 

Vorurteile sind eine feine Sache, denn sie erleichtern das Leben ungemein. Die Neigung, Er- lebtes in Kategorien zu verstauen ist angeboren. Neunzig Prozent des menschlichen Denkens und Fühlens sind, so schätzen Forscher, von Vorurteilen geprägt. Das ist an sich nichts Schlechtes, denn es hilft dem Gehirn bei der Arbeit. Und trotzdem sollten wir uns die Zeit und die Mühe nehmen, um auch jeweils unsere eigenen Vorurteile zu überdenken, um gegen dumme Meinungen und ausgrenzende Einstellungen Stellung zu beziehen, wenn wir in einer immer vielfältigeren Gesellschaft miteinander auskommen wollen.

 

Respekt bezeichnet eine Form von Wertschätzung, Aufmerksamkeit und  Ehrerbietung  gegenüber  anderen  Lebewesen,  Respektspersonen  oder  einer  Institution.  Eine  Steigerung  des Respektes ist die Ehrfurcht, z.B. vor Gott. Respekt beruht dabei auf gesellschaftlicher Interaktion. Er bestimmt die Art des gesellschaftlichen Miteinanders, zum Beispiel in der  Familie, im Freundeskreis, im Verein, im beruflichen Umfeld oder in der Schule.

 

Der Film «So ein Schlamassel» wurde von Dr. Alice Brauner, der Tochter des bekannten und legendären Filmproduzenten Artur Brauner, produziert. Die Geschichte basiert  auf  ihren  eigenen Erlebnissen. Ein Film, der berührt und nachdenklich stimmt, aber auch voller Lebensfreude und Humor ist.

Anschliessend nahmen erfreulich viele BesucherInnen die Gelegenheit zum Austausch bei einem feinen Glas Wein und Geknabber wahr. Gute Gespräche und Begegnungen rundeten diesen schönen Filmabend ab.

Die Räumlichkeiten und die gute Tonqualität überzeugten wieder einmal mehr. Wir schätzen das Gastrecht im Ref. Begegnungszentrum Burghügel sehr, ebenfalls auch die Unterstützung von Andreas Baumann in der Technik.

 

Martha Frautschi , Oasegruppe

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Schrühware bemalen

 
 

 
 

Eine Schar kreative Frauen machte sich auf in die Villa Kunterbunt. Nathalie, die Kursleiterin, hatte uns zu diesem Kurs zu sich nach Hause eingeladen, was sich natürlich als sehr viel gemütlicher herausstellte, als im Werkraum der Schule. Rohgebrannte Tassen, Schüsseln, Krüge, Teller und noch vieles mehr warteten nun darauf, angemalt zu werden. Nathalie zeigte uns verschiedene Maltechniken, gab uns Tipps und anhand der Farbkarte wussten wir auch in etwa, wie die Farben nach dem Brand aussehen würden. Bald schon, waren wir alle ins Malen vertieft und nach und nach entstanden so allerlei Unikate. Die Zeit verstrich wie im Flug, sodass Kaffee oder der für uns gebackene Kuchen fast unberührt blieben. Ein paar Tage später, nach dem Schlussbrand, konnten wir dann unsere fertigen Tonwaren abholen und bewundern. Schön sind sie geworden unsere Kunstwerke. Danke Nathalie!