Generalversamlung

 

Donnerstag, 21. März 2019

 

 

 

 

 

 
 
 

102. GV Frauenbund Rothenburg – Care-Juwelen machen die Welt schöner

 
 

 

Bunt, strahlend und kostbar, ein Schatzkästchen gefüllt mit vielen Juwelen –

rund 140 Frauen (und 3 Männer) erlebten einen zauberhaften Abend anlässlich der 102. Generalversammlung des Frauenbundes am 21. März im Pfarreiheim.

Entsprechend der Vorgabe des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes lautete das Motto des Anlasses «Du bist ein Juwel», mit dem auf die grosse Bedeutung der freiwilligen Fürsorgearbeit für die Gesellschaft aufmerksam gemacht werden soll.

 

Allerdings: Nur wer auch zu sich selbst schaut, hat die Kraft für andere da zu sein. Auf der unbedingt nötigen Selbstsorge und den eigenen Bedürfnissen und Ressourcen lag der Fokus des vorausgehenden Gottesdienstes, eindrücklich gestaltet von den Frauen der Oase-Gruppe unter Mitwirkung von Irène Willauer, Priska Rüegsegger und dem reformierten Pfarrer Andreas Baumann. Auch die wunderbare Frühlings-Dekoration im Pfarreiheim widmete sich dem Thema Fürsorge. Bunte Kristallsteine auf den Tischen standen symbolhaft für den kostbaren Wert der Care-Arbeit, den der Frauenbund in Form vielfältiger Vereinsangebote für die Gemeinschaft leistet.

 

Co-Präsidentin Marianne Rutishauser begrüsste zunächst die Frauen, Vertreterinnen von Vereinen und Institutionen sowie Gemeinderat Andy Schneider, der die grosse Bedeutung des Frauenbundes für das Sozialleben in Rothenburg in seinem Grusswort hervorhob. Verwöhnt von einem gluschtigen Nachtessen ging es anschliessend zum geselligen Teil des Abends, gestaltet durch den Jodlerklub Burgfründe unter der Leitung von Trudy Strebel. Co-Präsidentin Petra Sewing Mestre berichtete im Jahresbericht des Vereins von vielen erlebten Sternstunden des vergangenen Vereinsjahres, nicht nur beim Besuch der Sternwarte Hubbelmatt, sondern auch bei vielen anderen Anlässen des Frauenbundes wie «Ein Abend mit Judith Stamm», Kochen ohne Grenzen, Stand up Paddling, Sprachkursen, Weindegustation für Frauen und vieles mehr. Jahresbericht und Protokoll der GV 2018 wurden einstimmig genehmigt.

 

Finanzfrau Monica Flatz präsentierte im Anschluss die Jahresrechnung des Vereins und des Sozialfonds. Mit 20 Neumitgliedern ist der Frauenbund im Jahr 2018 auf 860 Mitglieder gewachsen. Durch den grossen Einsatz aller Beteiligten und auch durch den Zustupf durch die Antoniuskasse – ein herzliches Dankeschön an Gemeindeleiter David Rüegsegger dafür – konnte der Frauenbund im letzten Jahr mehr als Fr. 12.000.- an bedürftige Familien und Institutionen ausschütten. Alexandra Meyer lobte in ihrem Revisorinnenbericht die absolut korrekte Buchführung und somit wurden Jahresrechnung und Budget einstimmig genehmigt.

 

Die Traktanden «Verabschiedungen» und «Wahlen» nahmen bei der diesjährigen GV einen grösseren Platz ein. Neben zahlreichen Aus- und Eintritten in den Untergruppen – besonders geehert wurden Louise Güntensperger und Anna Krummenacher für ihren jahrzehntelangen Einsatz im Frauenbund – sagten auch drei Vorstandsfrauen «Uf Wiederluege». Nach siebenjähriger Arbeit als Co-Präsidentin verabschiedete sich Marianne Rutishauser von ihrem Amt. Als neue Co-Präsidentin wurde Silvia Wey gewählt, die bereits ein Jahr Vorstandsluft als Beisitzerin geschnuppert hat. Finanzfrau Monica Flatz und Anita von Prunner aus dem Bereich Jahresprogramme wurden ebenfalls nach jeweils sechsjähriger Tätigkeit im Vorstand verabschiedet. Für sie rücken Jeannette Huwyler und Manuela Santin nach. Ein herzliches Dankeschön an alle ein- und austretenden Frauen für alles, was sie dem Verein schenken: viel Zeit, Herzblut und grosse Begeisterung für die Sache der Frauen!

 

Lang erwarteter Schlusspunkt der GV war wieder einmal die traditionelle Mohrenkopfaktion: Der diesjährige Erlös geht an die Stiftung Aladdin, die einen ehrenamtlichen Besuchsdienst für hospitalisierte Kinder anbietet, mit dem Ziel, Eltern und Angehörige zu entlasten und den kleinen Patienten den Aufenthalt im Spital zu erleichtern. Co-Präsidentin Petra Sewing Mestre bat die anwesenden Frauen auch in bezug auf kommende Anlässe um Unterstützung: Wer bereit ist, den Vorstandsfrauen punktuell bei diversen Veranstaltungen für allgemeine Arbeiten zur Seite zu stehen (so auch beim 75. Männerturntag am 25. Mai 2019), kann sich gerne auch während des Jahres beim Frauenbund melden (www.frauenbund-rothenburg.ch). Das gemeinsame Mitwirken schafft herzerwärmende Begegnungsmöglichkeiten zwischen Jung und Alt und stärkt damit die Solidarität unter Frauen. Jede Form von Unterstützung ist herzlich willkommen – und bietet Ihnen die Möglichkeit, auch selbst als Care-Juwel die Welt ein kleines bisschen schöner zu machen!

 

Petra Sewing Mestre

Frauenbund Rothenburg

Co-Präsidium

 

 
 

 
 

 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Generalversammlung

 

Donnerstag, 8. März 2018

 

 

 

 

 
 
 

101. Generalversammlung des Frauenbundes Rothenburg -

mit voller Kraft ins zweite Jahrhundert!

 
 

Modern, lebendig und voller Lebensfreude präsentierte sich der Frauenbund Rothenburg bei der diesjährigen Generalversammlung am 8. März – entsprechend dem aktuellen Motto „make up – wir machen die Welt schöner“. Nebenbei bemerkt, hätte das Veranstaltungsdatum auch nicht passender gewählt werden können, fand doch am gleichen Tag der Weltfrauentag statt.

 

Schon im vorausgehenden Gottesdienst – gestaltet von Irène Willauer, den Frauen der Liturgiegruppe und musikalisch gefühlvoll begleitet von Priska Rüegsegger  – wurde schnell klar,

das „make up“ viele unterschiedliche Bedeutungen hat. Gemeint ist nicht nur die äusserliche Verschönerung und der Griff zu den Schminkutensilien; der englische Ausdruck steht für vielerlei andere Tätigkeiten wie gestalten, bilden, erfinden, ausdenken, zusammenbringen, sich entscheiden und endlich machen. Lauter Synonyme für das kraftvolle Wirken von Frauen in allen Lebensbereichen! Der reformierte Pfarrer Andreas Baumann brachte es in seiner Predigt auf den Punkt: „Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt – vergesst nicht

zu leuchten!“

 

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres und als bleibendes Andenken an die hundertjährige Erfolgsgeschichte des Rothenburger Frauenbundes wurde nachfolgend eine Skulptur des ortsansässigen Künstlers Ado Ottiger vor dem Pfarreiheim eingeweiht. Dargestellt sind typische Aspekte eines Frauenlebens mit all seinen Stationen.

 

Co-Präsidentin Gabi Schriber begrüsste anschliessend über 160 Frauen, Vertreterinnen von Vereinen und Institutionen sowie Gemeinderätin Gisela Doenni im grossen Saal des Pfarreiheims. Gisela Doenni hob die grosse Bedeutung des Frauenbundes für das Sozialleben in Rothenburg hervor und wünschte dem Verein weitere 100 Jahre „mit neuen Ideen und knackigen GV’s“. Bevor es zum geschäftlichen Teil ging, stärkten sich die Anwesenden bei einem köstlichen Nachtessen. Im Unterhaltungsteil begeisterte die von Michèle Rösch geleitete Tanzgruppe „Daily New Dancers“ aus Rothenburg mit poppiger Musik, atemberaubender Choreographie und phantasievollen Kostümen.

 

Marianne Rutishauser, zweite Co-Präsidentin des Frauenbundes, stellte zunächst den Jahresbericht vor, der stark vom 100jährigen Jubiläum geprägt war:  Höhepunkte waren die Vereinsreise nach München, Wildkräuterspaziergänge, das Jubiläumsbrot, das in den Rothenburger Bäckereien verkauft worden war, das Kochen ohne Grenzen, die Oasenzeit im Frühling und Herbst, der Jodelkurs für Anfänger sowie die Sprachkurse, allesamt betreut durch muttersprachliche Kursleiterinnen. Ein herzliches Dankeschön ging in diesem Zusammenhang noch einmal an das 100-Jahr-Organisationskommitee, bestehend aus Agi Birchler, Sonja Käslin und Margrit Räber. Das Protokoll der GV 2017 und der Jahresbericht wurden einstimmig genehmigt.

 

Finanzfrau Monica Flatz präsentierte anschliessend die Jahresrechnung des Vereins und des Sozialfonds. Mit 29 Neumitgliedern ist der Frauenbund im vergangenen Jahr auf stolze 877 Mitglieder gewachsen. Die Erfolgsrechnung schloss aufgrund der jubiläumsbedingten Sonderausgaben wie budgetiert mit einem Verlust, die Zahlen entsprechen laut Revisorinnenbericht jedoch absolut einem üblichen und gesunden Jahresabschluss. Aus dem Sozialfonds wurden im letzten Jahr Familien und Institutionen mit einer jubiläumswürdigen

Summe von rund 16.000 Franken unterstützt. Die Jahresrechnung wurde ebenfalls einstimmig genehmigt.

 

Die Programmpunkte „Verabschiedungen“ und „Wahlen“ nahmen bei der diesjährigen GV einen grösseren Platz ein. Nach siebenjähriger Arbeit als Co-Präsidentin verabschiedete sich Gabi Schriber von ihrem Amt. Marianne Rutishauser würdigte ihre immer mit viel Herzblut und Umsicht geleistete Arbeit und verdankte ihr grosses Engagement für den Frauenbund.  Als neue Co-Präsidentin wurde Petra Sewing Mestre gewählt, die bereits seit 2011 im Vorstand, Bereich Jahresprogramme, tätig ist. Den neuen Vorstand vervollständigen Anita Büchler, Bereich Jahresprogramme, und Silvia Wey als Beisitzerin im Co-Präsidium. Zur neuen Revisorin wurde Alexandra Meyer ernannt, die das Amt von Martha Frautschi übernimmt. Alle übrigen Vorstandsfrauen wurden mit viel Applaus in ihren Ämtern bestätigt.

 

Traditioneller Schlusspunkt der GV war wieder einmal die beliebte Mohrenkopfaktion. Der diesjährige Erlös in Höhe von 900 Franken kommt dem Atelier für Frauen in Horw zugute, das zum Schweizerischen Arbeiterhilfswerk (SAH) Zentralschweiz gehört. Co-Leiterin Doris Weingartner stellte den Wirkungsbereich des Ateliers vor. Hauptaufgabe sind die Arbeitsintegration und Bildung arbeitsloser Frauen. Inzwischen wurde das Atelier um einen textil- und hauswirtschaftlichen Bereich für Langzeitarbeitslose ergänzt. Rund 100 Personen sind in der Betreuung der hilfesuchenden Frauen tätig.

 

Alles in allem eine rundum gelungene und farbenfrohe GV entsprechend dem Motto „make up – wir machen die Welt schöner“. Damit dieser Wahlspruch auch direkt in die Tat umgesetzt werden kann, konnten die Frauen zum Abschied kleine Tütchen mit Sonnenblumensamen mitnehmen, um sie daheim auszusäen.

 

 

Petra Sewing Mestre

 

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Generalversammlung

 

Samstag, 25. März 2017

 

 

 

 
 

100 Jahre Frauenbund - was für ein Moment!

 

Wir dürfen auf eine unvergessliche Jubiläums-Generalversammlung zurückblicken.

Nochmals ein herzliches Dankeschön für alle die dazu beigetragen haben, dass dieses Fest so einzigartig war!

 
 

Frauenbund Rothenburg feiert 100jähriges Jubiläum

 

Gross war der Andrang bei der diesjährigen Generalversammlung des Frauenbundes am 25. März 2017: Rund 240 Frauen – etliche standen noch auf der Warteliste – wollten bei diesem besonderen Fest dabei sein und auf 100 Jahre soziales Engagement der Rothenburger Frauen anstossen.

 

Die beiden Co-Präsidentinnen Gabi Schriber und Marianne Rutishauser begrüssten speziell auch die 46 Frauen, die im letzten Jahr neu in den Frauenbund eingetreten sind, sowie zahlreiche Ehrengäste aus Kanton und Gemeinde, die der Einladung gefolgt waren. Aufgrund des aussergewöhnlichen Anlasses nahm die GV auch einen aussergewöhnlichen Verlauf: Bereits am Nachmittag fand der geschäftliche Teil im Pfarreiheim statt. Nach der Genehmigung des Protokolls der GV 2016 und des Jahresberichts machte Marianne Rutishauser noch auf einige besonders Höhepunkte um Jubiläumsjahr aufmerksam wie spezielle Veranstaltungen (einsehbar im Jahresprogramm unter www.frauenbund-rothenburg.ch), die Jubiläumsreise nach München am 6./7. Mai und den Verkauf des Jubiläumsbrotes in den örtlichen Bäckereien Stutz, Süesswinkel und Hänggi.

 

Bei der Präsentation der Jahresrechnung durch Finanzfrau Monica Flatz wurde deutlich, dass der Frauenbund – trotz der Kosten für das Jubiläumsjahr – den hohen Betrag von FR 9600.-vom Vereinskonto zur Unterstützung bedürftiger Personen und sozialer Institutionen überweisen konnte. Unter dem Traktandum „Verabschiedungen“ gab es einige personelle Veränderungen im Vorstand. Nach langjähriger Tätigkeit wurden Paula Ottiger, Monika Schubiger, Margot Fäh, Monika Schenk und Silvia Dahinden verabschiedet. Ihr grosses Engagement für den Frauenbund wurde herzlich verdankt und sie erhielten jeweils ein Präsent und den berühmten „Frauenbundherz-Ständer“. Drei neue Frauen - Irma Bühlmann, Irène Estermann und Astrid Duss – stellten sich als Nachfolgerinnen zur Verfügung. In diesem Zusammenhang muss einmal klar gesagt werden: Ganz ohne Männer geht es auch beim Frauenbund nicht – Nachfolger als Leiter des Besuchsdienstes wird Ruedi Kathriner. Er wird allerdings nicht Mitglied im Vorstand werden, sondern seine Untergruppe selbständig führen.

 

Im Anschluss an den geschäftlichen Teil der GV feierte Pfarreileiter David Rüegsegger zusammen mit dem reformierten Pfarrer Andreas Baumann den Gottesdienst in der Rothenburger Pfarrkirche, der von den Frauen der Oase-Gruppe sehr eindrücklich gestaltet worden war. Anschliessend wurden alle Gäste zum Apèro im Burghügel und zum folgenden Unterhaltungsabend im Pfarreiheim eingeladen. Im farbenfroh dekorierten Saal startete schliesslich das lang vorbereitete Fest, das ohne die unermüdliche Arbeit der drei Frauen vom Organisationskomitee gar nicht hätte stattfinden können: Ein ganz besonderes dickes Dankeschön an Agi Birchler, Sonja Käslin und Margrit Räber!

 

Zahlreiche Gastredner(innen) würdigten das soziale Engagement der Rothenburger Frauen und ihre unermüdliche Tatkraft, die den Frauenbund letztlich ausmacht. Durch alle Zeiten hindurch, während der Kriegsjahre und anderer Krisen leisteten die Frauen einen wichtigen Beitrag für das Leben in der Gemeinde – schwarz auf weiss nachzulesen in der Jubiläumschronik, die vom Frauenbund anlässlich des 100jährigen Bestehens herausgegeben wurde. Als wertvolles Zeitdokument mit vielen seltenen Fotos und Dokumenten beschreibt die Chronik das Leben der Rothenburger Frauen in den Jahren 1917 bis 2017 vor dem Hintergrund der sozial-politischen Situation im Ort und landesweit (zu beziehen im Pfarramt oder unter petra(a)mestre.ch oder Tel. 041 280 20 19 zum Sonderpreis von Fr. 10.-). Agnes Hodel, Präsidentin des Kantonalen Schweizerischen Frauenbundes, betonte, die Gesellschaft lebe vom freiwilligen Engagement und Einsatz der Frauen. Gemeindepräsident Benny Büchler lobte den Wert der ehrenamtlichen Arbeit „wer von sich gibt, bekommt auch viel zurück“.

 

Zurückbekommen haben die Frauen an diesem Abend wirklich viel: Einen bunten Strauss mit weiteren Überraschungen wie die Präsentation nostalgischer Evergreens durch das Rothenburger Klamottenchörli, ein unterhaltsames Improvisationstheater, die traditionelle Mohrenkopf-Aktion zugunsten des Rothenburger Durchgangszentrums, ein mega-feines Nachtessen zubereitet von Metzger Stutz und serviert von den Herren des Rothenburger Männerturnvereins und – last not least – zwei herzige Küchentüchli als Abschiedsgeschenk mit dem Frauenbund-Logo, dass die Gäste auch weiterhin durch das Jubeljahr begleiten soll. Die Tücher, gefertigt als Sonderedition aus hochwertigem Material, eignen sich auch hervorragend als Geschenk und sind noch bis März 2018 im Atelier eigen-ARt und im Wält Lade Rothenburg zu beziehen.

 

Der unvergessliche Abend hat sicherlich auch dazu beigetragen, die Frauen ein kleines bisschen stolz zu machen auf das Geleistete und Erreichte. Urs Ebnöther, Präsident des Pfarreirates Rothenburg, dankte den Frauen in seinem Grusswort mit einem ganz besonders rührendem Zitat: „Als Gott sah, dass er nicht überall sein konnte, schuf er die Mutter.“

 

Petra Sewing Mestre

Frauenbund Rothenburg

 
 

 

   

 

 

 

 
 

OK Jubiläum

 
 

 

 

 

 

 

 
 

Sonja Käslin

Finanzen

 

 Margrit Räber

 Administration

 

Agi Birchler

OK-Präsidentin

 
 
 
 

 

 

 

 

weitere Impressionen zum offiziellen Teil...

 

FBR 100 Jahre GV.pdf

 

 

   

  

weitere Impressionen zum Gottesdienst...

 

FBR 100 Jahre Gottesdienst.pdf

 
 

 

 

 

 

    

weitere Impressionen zum Apéro...

 

FBR 100 Jahre Apéro.pdf

 

 

 

 

 

weitere Impressionen zum Unterhaltungsabend...

 

FBR 100 Jahre Abendunterhaltung.pdf

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Generalversammlung

Donnerstag, 3. März 2016

 
 

99 Jahre Frauenbund Rothenburg

 

Grosse Ereignisse werfen ihren Schatten voraus – das trifft in diesem Jahr auch auf den Rothenburger Frauenbund zu. Am 3. März feierte der Frauenbund mit einer farbenfrohen Generalversammlung seinen 99. Geburtstag. Im Anschluss an den ökomenischen Gottesdienst, passend zum Thema „99“ durch Pfarreileiter David Rüegsegger, dem reformierten Pfarrer Andreas Baumann und der Liturgiegruppe gestaltet, liessen die Frauen 99 bunte Luftballons in den Nachthimmel steigen.

Im farbenfroh dekorierten Saal des Pfarreiheims wurde den Gästen zunächst ein feines Nachtessen serviert. Co-Präsidentin Gabi Schriber begrüsste im Namen des Vorstandes 139 Frauen und 3 Männer. Nach dem Essen folgte der Unterhaltungsteil mit fetziger Musik durch die Rockband Rothenburg. Spätestens bei der Zugabe „99 Luftballons“ von Nena wurde jedem klar, dass es jetzt mit grossen Schritten auf das 100-Jahr-Jubiläum zugeht.

Und dabei ist der Frauenbund immer jung und aktiv geblieben: Das zeigte Co-Präsidentin Marianne Rutishauser in ihrem Jahresbericht der etwas anderen Art. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt nicht auf der Präsentation der Kursangebote, sondern auf den eher unbekannten Aktivitäten des Frauenbundes. Gewürdigt wurden die rund 120 aktiven Frauen und Männer in den Untergruppen (Kontaktfrauen, Erni-Team, Viererteam, Pro Juventute, Kondolenzbesuche u.a.), die eben nicht im „Rampenlicht“ stehen, aber das Netz der Solidarität mitweben, ohne das das Dorfleben nicht denkbar wäre.

Kleine Änderungen gab es bei den Statuten: Die wohl wichtigste betrifft die Frage nach der Mitgliedschaft von Männern. Ordentliche Mitglieder können sie auch in Zukunft nicht werden, aber der Frauenbund möchte ihnen die Gönnerschaft offerieren. Damit können auch interessierte Männer Kurse zum Mitgliedertarif besuchen.

Bei der Präsentation der Jahresrechnung durch Finanzfrau Monica Flatz wurde deutlich, dass es dem Frauenbund auch in finanzieller Sicht richtig gut geht. Ende 2015 hatte der Frauenbund 868 Mitglieder, davon waren 32 Neumitglieder. Wieder konnte ein schöner Betrag vom Vereinskonto an den Sozialfonds zur Unterstützung bedürftiger Personen überwiesen werden. Für das laufende Jahr ist ebenfalls ein ausgeglichenes Budget vorgesehen. Marianne Rutishauser präsentierte anschliessend die Jahresrechnung der Ludothek. Die Ludothek feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Jubiläum und dies erstmals ohne lähmende Geldsorgen. Die Gemeinde übernimmt bis auf weiteres die Mietkosten, sodass Spenden und Gönnerbeiträge vollumfänglich dem Betrieb der Ludothek zu Gute kommen. Beide Rechnungen und das Budget wurden einstimmig genehmigt.

Der nächste offizielle Punkt des geschäftlichen Teils betraf die Bestätigung der Vorstandsmitglieder. Da es hier keine Änderungen gab, wurde das gesamte Gremium sowie die beiden Revisorinnen Bernadette Eichenberger und Martha Frautschi mit grossem Applaus bestätigt. Manuela Böbner konnte als neue Vorstandsfrau im Bereich Kurswesen gewonnen werden und wurde ebenfalls mit viel Applaus gewählt.

Der Abend endete schliesslich mit der beliebten Mohrenkopf-Aktion: In diesem Jahr ging der Erlös von Fr. 1020.80.- an das Projekt „Spital der Schwestern der Nächstenliebe“ in Bujumburu/Burundi, vorgestellt von Irène Willauer. Das Spital wurde von Mutter Teresa gegründet und hat 80 Betten. Mittellose Patienten werden kostenlos betreut. Behandelt werden vor allem Tuberkulose, Infektionen, Diabetes und Malaria. Mit dem gesammelten Geld werden ausschliesslich Medikamente und Verbandsmateriel beschafft.

Gabi Schriber gab den Frauen schliesslich zum Abschied noch zwei wichtige Daten mit auf den Weg: Die grosse 100-Jahres-Jubiläums-GV am Samstag, den 25. März 2017 und als weiterer Höhepunkt eine zweitätige Frauenreise am 6. und 7. Mai 2017.

 

Petra Sewing Mestre

 

 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Generalversammlung

Donnerstag, 12. März 2015

 
 

Himmlische Zeiten für den Frauenbund Rothenburg

 

In entspannter Frühlingsstimmung fand am letzten Donnerstag die 98. Generalversammlung des Frauenbundes Rothenburg im Pfarrheim statt. Zuvor waren die Teilnehmerinnen zum traditionellen Gottesdienst unter dem diesjährigen Motto „Himmlisch“ in der Pfarrkirche eingeladen. Durch den Gottesdienst führte in diesem Jahr erstmals der neue Pfarreileiter von Rothenburg, David Rüegsegger. Die Oase-Gruppe des Frauenbundes bereicherte den Gottes-dienst mit ausgesuchten „himmlischen“ Texten.

 

Zur anschliessenden GV konnte Co-Präsidentin Gabi Schriber rund 140 Frauen begrüssen.

An passend dekorierten Tischen in den Himmelsfarben weiss und blau durften die Gäste zunächst das beliebte Nachtessen geniessen. Vor dem geschäftlichen Teil folgte anschliessend ein Auftritt des Neuenkircher Duos „bunterbünter“. Die beiden Frauen gingen ebenfalls in gewohnt witzig-spritziger Manier auf das Motto des Abends ein und schufen dabei schon direkt den nächsten Wahlspruch: „Wir wollen gratulieren und das Frausein himmlisch zelebrieren.“

 

Zu Beginn des geschäftlichen Teils begrüsste Gabi Schriber zunächst Andreas Baumann, den Pfarrer der Reformierten Kirche Emmen-Rothenburg und Irène Willauer in ihrer neuen Funktion als Vertreterin des Pfarreiteams im Vorstand des Frauenbundes.

Nach der Genehmigung des Protokolls der letztjährigen GV präsentierte Co-Präsidentin Marianne Rutishauser den Jahresbericht 2014. Zu den wichtigsten Ereignissen des vergangenen Vereinsjahres gehörten neben den beliebten Sprachkursen die Integrations-veranstaltungen „Kochen ohne Grenzen“ und „Café ohne Grenzen“ sowie die spirituellen Anlässe der Oase-Gruppe und die Computer- und Sportkurse. Ein besonderes Highlight war auch der Themenabend „Was Paare zusammenhält“ sowie das Chorprojekt des Frauenbundes. Marianne Rutishauser bedankte sich herzlich bei den Kursfrauen und ihrem grossen Engagement. Zahlreiche bedürftige Rothenburger Familien konnten mit Hilfe der Kursgewinne unterstützt werden. Der direkt gespendete Betrag lag im abgelaufenen Vereinsjahr bei Fr. 7300.--.

 

Finanzfrau Monica Flatz präsentierte anschliessend die Jahresrechnung des Vorjahres und das Budget 2015. Die Revisorinnen Martha Frautschi und Bernadette Eichenberger würdigten die tadellose Buchhaltung und erteilten das Décharge. Jahresbericht, Jahresrechnung sowie die Jahresrechnung der Ludothek wurden von der Generalversammlung einstimmig und ohne Enthaltungen angenommen.

 

Auch personell ist der Frauenbund Rothenburg gut aufgestellt: Rund 120 Frauen engagieren sich in den einzelnen Ressorts und Untergruppen. Im letzten Jahr konnten rekordmässige 58 neue Mitglieder gewonnen werden sowie 6 Männer als Gönner. Diese positive Entwicklung macht sich auch in anderen Ressorts des Frauenbundes bemerkbar. Vorstandsmitglied Margot Fäh berichtete über ihre Arbeit im Besuchsdienst des Frauenbundes. Rund 33 Personen sind  in diesem Bereich tätig. Es handelt sich um ein Angebot für Menschen aller Altersstufen, ungeachtet der Konfession oder politischen Gesinnung. Im letzten Jahr wurden vom Besuchsdienst 4700 Stunden freiwillige Arbeit geleistet. Dennoch ist der Bedarf an weiteren Freiwilligen gross. Die Besuche - zweimal monatlich – sollen Freude und Abwechslung in den Alltag bringen. Im Anschluss an den eindrücklichen Bericht fand die traditionelle Mohrenkopf-Aktion statt, mit der in diesem Jahr das Elisabethenwerk des Schweizer Katholischen Frauenbundes (SKF) unterstützt wurde. Karin Ottiger von der SKF-Geschäftsstelle stellte das Tätigkeitsgebiet der Organisation vor. Unterstützt werden seit 50 Jahren Frauen in südlichen Ländern. Mit kleinen Projekten und direkter Hilfe soll das Selbstbewusstsein der Frauen gestärkt und ihre Eigenverantwortung gefördert werden.

 

Am „offenen Mikrophon“ würdigte Gemeinderätin Gisela Doenni schliesslich die Arbeit und den Erfolg des Frauenbundes. Co-Präsidentin Gabi Schriber wies in ihrem Schlusswort noch auf einige Veranstaltungen in naher Zukunft hin: Der „Flucht-Truck“ – eine Ausstellung zum Thema „Flucht und Migration weltweit“ (11. Mai in Rothenburg), der Spielenachmittag im Rahmen der Asylwoche (20. Juni, 13.00 – 17.00 Uhr, Pfadiheim Rothenburg) und die Osterspiele in der Pfarrkirche mit Aufführungen vom 21. März bis 3. April.

 

Die Besucherinnen liessen den himmlischen Abend schliesslich bei Kaffee, Tee und Mohrenkopf gemütlich auf „Wolke 7“ ausklingen.

 

Petra Sewing-Mestre