Vitales Becken - stabiles Kreuz - kräftige Körpermitte - starker Beckenboden

 
 

 

 
 
 
 

Wo befindet sich der Beckenboden? Was hilft mir, meine Körpermitte bewusst wahrzunehmen und welche Übungen eignen sich dafür? An fünf Donnerstagmorgen trafen sich 10 interessierte Frauen im Studio von Edith Küttel in Malters, um dem auf den Grund zu gehen.

 

Anhand des Skeletts und einiger Bilder erklärte uns Edith anschaulich die Anatomie rund um das Becken und den Beckenboden. Mit verschiedenen Übungen und diversen Hilfsmitteln wie z.B. den Noppenbällen oder Yoga-Blöcken spürten wir unsere Muskeln mal sanft, mal intensiver. Dabei bewegten wir uns nach den Prinzipien der Spiraldynamik, einem Bewegungskonzept, nach dem man die Gelenke und Strukturen des Körpers optimal bewegt und belastet – die Spiraldynamik ist sozusagen eine Gebrauchsanleitung für den Körper.

 

Wir lernten auch, dass man den Beckenboden mit verschiedenen Tönen gezielt aktivieren, oder ihn beim Treppensteigen oder im Einbeinstand als «Stütze» einsetzen kann und soll. Die starke Körpermitte verhilft uns also zu einer guten Aufrichtung und somit zu einer besseren Körperhaltung. Die bewusste Atmung war sowohl während der Ausführung der aktiven Übungen wie auch während der Entspannung ein zentrales Thema und förderte und vertiefte die individuelle Körperwahrnehmung.

 

Edith begleitete und unterstützte uns während den Übungen und gab Tipps, sodass der Kurs für uns alle eine Bereicherung war.

 

März/April 2019, Anita Büchler

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Oasenzeit im Frühling

 
 

Rothenburg, 16. Mai 2019

 

„Alles neu macht der Mai»

 

15 Frauen trafen sich morgens um 6.00 zu diesem Morgenspaziergang, der ganz unter dem Motto: «Alles neu macht der Mai» stand. Bei trockenem Wetter ging‘s von der Pfarrkirche zum Spielplatz beim Schulhaus Gerbematt. Dort wurde als erster Impuls das altbekannte Sprichwort näher erläutert. Neues kann sich immer nur dann entwickeln, wenn Bekanntes Platz macht – so zeigt es uns auch ganz deutlich die Natur mit ihrem Lauf der Jahreszeiten. Es gibt Zeiten des Aufbruchs und der Kraft, die Zeit des Wachsens und Reifens, die Zeit der Ente und abschliessend die wohlverdiente Zeit des Ruhens.

 

Wir haben ein Bild verteilt, worauf man zwei junge Menschen mit abgewendetem Gesicht oder zwei ältere Zeitgenossen erkennen konnte. Je nachdem, mit welcher Wahrnehmung man die Bilder betrachtete. Wir sehen immer nur das, was wir für wahr halten. Nutzen wir die Gelegenheit es dem Mai, der alles neu macht, gleich zu tun und auch unsere Gedanken zu entrümpeln und uns für neue Erfahrungen zu öffnen. So schafft man Platz für neue Ideen, Impulse und wir erleben den Frühlingsputz einmal anders.

 

Wir marschierten weiter zum Altersheim Hermolingen, wo bereits unsere nächste Haltestelle war. Dort hörten wir ein Zitat vom Aufkeimen der Saat und hörten, dass der äusseren Manifestation eine innere Transformation vorausgeht. Die Haltestelle war da geradezu ideal, weil das Altersheim Hermolingen über einen wunderschönen Garten verfügt.

 

Langsam marschierend durch erwachende Quartiere erreichten wir den Spicher Hermolingen. Dort hörten wir das Tagesgebet «Blumen im Frühling». Die Blumen sind im Mai besonders leuchtend und schön, sie öffnen unsere Herzen und schenken uns immer wieder neue Freude. Es folgten besinnende Gedanken.

 

Schweigend ging es dann weiter entlang dem Fläckehof-Quartier, damit wir uns alle noch die eigenen Gedanken zu diesem Thema machen konnten. Umrahmt von wunderbarem Sonnenschein und tatkräftigem Vogelgezwitscher marschierten wir in Richtung Pfarrkirche.

 

Rechtzeitig wieder im Flecken angekommen, hörten wir das Schlussgebet. Zitat: «Wir beten nicht nur, wenn wir die Hände falten und Gott um etwas bitten. Wenn wir für die Familie oder für Freunde kochen, dann ist das auch ein Gebet. Wenn wir jemandem helfen, der in Not ist, dann ist das auch ein Gebet. Gebet kann auch ein Gefühl, ein guter Gedanke oder eine Stimme der Liebe sein».

 

Die Einladung zum Zmorge im Oeki nahmen alle gerne an. Herzlichen Dank an alle für eure Teilnahme!

 

Martha Frautschi Oase-Gruppe