Oasenzeit - mit Bildern und Tönen

 
 

 
 

Rund 35 Personen fanden den Weg in den Burghügel, um wiederum einen besonderen Filmabend zu erleben. Bereits auf dem Weg in den Saal wurden die Besucherinnen und Besucher auf das Thema eingestimmt. Bilder von einsamen Menschen – oder von Menschen, die das Alleinsein suchen?

 

Um das Thema «allein sein» und «Einsamkeit» ging es denn auch. Nach der Begrüssung hörten wir ein paar Gedanken dazu, dass das eine nicht zwingend etwas mit dem anderen zu tun hat. Aus der Angst einsam zu sein, meiden wir zwanghaft das Alleinsein, obwohl es wichtig ist, dass wir lernen mit diesem Gefühl umzugehen, ohne der Einsamkeit zu verfallen. Es ist demnach gut möglich, dass man zwar allein ist, sich jedoch überhaupt nicht einsam fühlt. Andersherum kann es gut sein, dass man zwar ständig von Menschen umgeben ist und trotzdem das Gefühl der Einsamkeit erlebt.

 

„Wo auch immer ich bin
im tiefsten Dunkel meiner Trauer
in meiner Sehnsucht nach Liebe
in meiner Trostlosigkeit
in meiner Angst
bist du da und du hältst mich
du bewahrst mich vor dem Sturz in die Tiefe.“

 

Dieses schöne Zitat leitete zum Film über. Mr. May, ein Angestellter des Londoner Sozialamts widmet sich hingebungsvoll seiner Aufgabe, Angehörige und Bekannte von Menschen aufzuspüren, die einsam gestorben sind. Er schreibt einfühlsame Reden, organisiert die Beerdigungen und kümmert sich um die letzten Dinge. Doch dann wird seine Abteilung aufgelöst, und er verliert seinen Job. Ein letzter Fall bleibt ihm noch, in den er sich mit aller Energie stürzt. Eine liebevolle, hervorragend gespielte Komödie, die dem ernsten Thema gesellschaftlicher Vereinsamung mit britischem Humor, vor allem aber mit grosser Einfühlsamkeit begegnet. Und einem Schluss, der überrascht und berührt.

 

Gute Gespräche und Begegnungen bei einem Glas Wein und Geknabber rundeten diesen schönen Abend ab.

 

Monika Wigger, Oasegruppe

 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sterben - aber wie...? - Offenes Podium

 
 

Eine Frage, die jeden beschäftigt: Auf alle Fälle die rund 70 Interesssierte,  die sich am 7. November im Pfarreiheim zu einem offenen Podiumsgespräch eingefunden hatten.

Der Frauenbund hatte in Zusammenarbeit mit der Katholischen Landeskirche, dem Pastoralraum Emmen-Rothenburg, der Ref. Kirche und der Begleitgruppe Schwerkranker und Sterbender, Rothenburg, zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Vier Personen erzählten von ihren Erfahrungen in der Begleitung von Sterbenden, es ging dabei um Erfahrungen mitten aus dem Leben. Schnell wurde klar, dass es auf die Frage «Wie stelle ich mir das Sterben vor und wie möchte ich sterben?» angesichts gesellschaftlicher Veränderungen zunehmend komplexere Antworten gibt: Eigentlich möchten wir im Leben und bis an das Lebensende immer alles selbst bestimmen, am liebsten auch noch den Zeitpunkt des Todes. Früher scheint das Sterben einfach so passiert zu sein, man nahm das Unabänderliche in Demut hin. Heute dagegen – auch bedingt durch den Fortschritt in der Medizin – wird der natürliche Lauf nicht einfach nur so akzeptiert, das Sterben wird immer mehr zur Frage bewusster Entscheidungen. Der Abend gab viele Impulse und Hilfestellungen für die weitere persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Deutlich wurde, wie wichtig es ist, sich in jedem Alter mit dem Sterben auseinander zu setzen – weil es um das Leben geht!

 

Petra Sewing Mestre

Co-Präsidium

 

 
 

 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein ganz besonderer Abend ... mit Federica de Cesco

am 26. September 2019

 
 

Wer kennt sie nicht und hat ihre Bücher nicht gelesen? Federica de Cesco – die Grande Dame der Mädchen- und Frauenliteratur – erschrieb sich ihre Unabhängigkeit und befreite mit ihren Buchklassikern Millionen von Frauen von gesellschaftlichen Zwängen.

 

Rund 40 Interessierte wollten aber an diesem Abend auch ganz Persönliches von der Autorin wissen, die bereitwillig Auskunft gab. Beispielsweise über ihre Kindheitserinnerungen und auf die Frage, warum die Bücher, die wir als Kinder gelesen haben, so prägend für unser weiteres Leben sind. Die Autorin las aus ihren Büchern «Der rote Seidenschal» und aus dem teilbiographischen Werk «Der Englische Liebhaber» - das Publikum nahm sogar an der Entstehung des aktuellen Werkes teil, bei dem sich eine spannende Diskussion entwickelte.

 

Nicht nur die Zuhörer waren bezaubert von der aussergewöhnlichen Persönlichkeit und dem mitreissenden Humor der Autorin, auch Federica de Cesco selbst genoss den Abend in vollen Zügen.

 

Petra Sewing Mestre  

 
 

 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tennis - Schnupperkurs     

 
 

Vier motivierte Tennis-Neulinge trafen sich am 17. September bei strahlenden Sonnenschein zur ersten Tennis Lektion. Unter der Leitung von Levin lernten die Frauen zuerst einmal,  wie der Schläger in der Hand gehalten wird. Später erklärte er wie man  Vorder- und Rückhand richtig spielt, wie ein Volley Schlag gestoppt wird und das der wichtigste Schlag der Aufschlag ist. Tennis ist eine spannende aber auch sehr schwierige Sportart, es braucht nun noch viel, viel Übung bis wir eine gute Figur auf dem Platz machen. Die zwei Nachmittag gingen viel zu schnell vorbei und alle hatten einen riesigen Spass.

 

Ein herzliches Dankeschön an Levin, welcher unglaublich viel Geduld mit uns hatte und an den Frauenbund, welcher dies Überhaupt möglich gemacht hat.

 

Gabi Schriber