Rückblick

„Ein Mann namens OVE“

41 Personen fanden den Weg in den Burghügel, um wiederum einen besonderen Filmabend zu erleben. Bereits auf dem Weg fühlte man sich wie im «richtigen» Kino, jede Besucherin und jeder Besucher durfte einen Becher Popcorn mit in den Saal nehmen. Die Becher waren mit drei verschiedenen Begriffen versehen, nämlich mit «Veränderung», «Hilfsbereitschaft» und «Lebensfreude».

Nach der Begrüssung hörten wir ein paar Gedanken zum Film. 

«Der Regisseur erzählte diese Geschichte mit viel trockenem, schwarzem Humor und mit Sinn für skurrile Details. Bemerkenswert war wie der Hauptdarsteller Rolf Lassgard in vielen kleinen Gesten auch die wärmeren Gefühle seiner Figur zum Vorschein gebracht hat. Im wahren Leben möchte man einem Mann wie Ove nicht über den Weg laufen. Umso vergnüglicher war es, ihm im Kino zu begegnen. »

Anschliessend folgten detaillierte Infos zum weiteren Ablauf des Abends.

Dieser Film stellte das facettenreiche Leben von dem Mann Ole sehr gut dar, er hat viele Schicksalsschläge erleiden müssen, diese haben sein Dasein stark geprägt. Trotzdem er sehr mühsam und aufbrausend sein konnte, hatte er auch viele gute Seiten und in seinem zu großen Herz einen weichen Kern. Seine Hilfsbereitschaft war sehr groß, er rettete Leben und war für seine Nachbarn immer als guter Freund zur Stelle.

Gute Gespräche und Begegnungen bei einem Glas Wein und «Geknabber» rundeten diesen schönen Film-Abend ab.

Martha Frautschi, Oasegruppe

Frühmorgens um 5.30 Uhr trafen sich 11 Frauen, um gemeinsam zu erleben, wie der Morgen erwacht. Mit dem Thema «Lebensfarben» machten wir uns auf den Spaziergang. Sterne begleiteten uns auf der ersten Strecke.

Beim ersten Halt gab das Faltspiel, das alle noch aus der Kindheit kennen. «Säg en Zahl…, welli Farb wetsch?» Hinter jeder Farbe des Regenbogens lag ein Zuspruch, der uns die Verbindung zu Gott zeigte.

Vor dem Oekihof hörten wir die Geschichte vom roten Strümpfchen. Alle Freude und schönen Momente sollten in diesem gesammelt werden, damit wir in schwierigen Zeiten davon zehren können. Und das schwarze Strümpfen mit seinen Sorgen und Ängsten sollte ab und zu entsorgt werden. Am passenden Platz standen wir ja…

In der Marienkirche durften wir mit einer Meditation eine Farbenreise machen. Wunderbare Bilder entstanden im Kopf, gaben Ruhe und Gelassenheit, Mut und Hoffnung. Gestärkt und im Herzen angefüllt mit diesen schönen Farben konnten wir auf dem Weiterweg den Sonnenaufgang erleben.

Beim nächsten Halt mitten im Grünen erlebten wir beim zweiten Mal das Faltspiel mit seinen Zusagen besonders schön und mutmachend.

Im abschliessenden Gebet bei der Pfarrkirche baten wir Gott um die Farben des Lebens, damit unser Leben mit ihm und den Menschen gelingen kann. So möge uns das Rot der Liebe, das Gelb des Lichtes und das Grün des Lebens nebst all den anderen Farben begleiten.

Den schönen Morgen liessen wir bei einem feinen Zmorge im Öki ausklingen und gingen gestärkt in unseren Alltag.

Monika Wigger / Fotos: Roswitha Köchli, Monika Wigger

Mehr als 20 Frauen nahmen am Rundgang teil und tauchten ein in die Geschichte der Frauenbewegung. Geschichten aus Grossmutters Zeiten und doch nicht so lange her - Kirche, Politik und Gesellschaft spielten eine grosse Rolle. 50 Jahre Frauenstimmrecht und der Streik der Frauen 1991 und 2019 waren wichtige Teile. Dass es sogar Frauen gab, die gegen das Frauenstimmrecht waren, kann frau sich fast nicht vorstellen. Im Zöpfli, beim ehemaligen Wohnsitz der bekannten Politikerin Josi Meier, endete im Regen und mit einem Zitat von ihr der Rundgang: "Erst heute begreife ich jene Männer, die mir am Anfang meiner Karriere sagten, die Frauen gehören ins Haus. Recht hatten sie. Die Frauen gehören ins Gemeindehaus, ins Rathaus, ins Bundeshaus." 

Die Frauenbewegung geht weiter und wir dürfen einen Teil davon sein. Der Weg ist das Ziel und es gibt noch genügend Arbeit, waren sich alle einig.

Manuela Böbner

Luzia begrüsste vor der Pfarrkirche 10 Frauen. Wir trafen uns um 05.30 zu diesem Morgenspaziergang, der ganz unter dem Motto: «Humor ist der Knopf, der verhindert, dass der Kragen platzt» stand. Wir wollten uns heute über den Humor und das Lachen Gedanken machen und auch diese Praxis kam bei unserem Rundgang nicht zu kurz. Bei trockenem Wetter ging‘s nach der Begrüssung von der Pfarrkirche Richtung Schulhaus Gerbematt.

Bei der 2. Haltestelle hat Marianne über den Humor in der Kirche gesprochen. In einer Kirche, in der sich die allzu menschlichen Seiten immer wieder bemerkbar machen, kann Humor und Lachen fast sogar notwendig oder auch heilsam sein. Wir haben so die Möglichkeit, Sachen nicht so verbissen, sondern gelassen und heiter anzugehen. So lange wir darüber lachen können, signalisieren wir auch, dass wir die Kirche noch nicht aufgegeben haben, dass wir letztlich an mögliche Veränderungen glauben. An Ostern wird den Menschen in vielen Kirchen gesagt, dass das der fröhlichste Tag der Christenheit sei, und dass die Christen allen Grund zur ausgelassenen Freude haben. Damit sich wirklich alle Leute im Gottesdienst dem Osterlachen anschliessen können, erzählen die Priester gerne auch mal einen Witz.

Bei der 3. Haltestelle sprach Martha vom Humor in der Bibel. Humor beginnt in der Bibel schon bei der Schöpfung der vielen originellen Kreaturen des Tierreiches. Gott musste bestimmt schmunzeln als er zum Beispiel das Schnabeltier machte. Das Schnabeltier hat einen Schnabel, legt Eier und ist wie auch zum Beispiel die Ente, ein Säugetier. Wir wollen daran erinnern, dass wir in der Bibel an verschiedenen Stellen aufgefordert werden, uns zu freuen und fröhlich zu sein. Gott will nicht, dass wir den ganzen Tag traurig herumhängen. Zum Abschluss einen Witz: Auch der Fussball kam schon in der Bibel vor. Dort heisst es: «Petrus ging durch das Tor von Jerusalem und die Jünger standen abseits.»

Bei der 4. Haltestelle erzählte Astrid über den Humor im Leben. Wir sind das einzigartige Lebewesen der Erde, das lachen kann. Jedes Lachen, das meine Freunde uns brachten, hat mein Leben eine Woche jünger und gesünder gemacht. Von allen Sorgen, die ich mir gemacht habe, sind die meisten nämlich nicht eingetroffen. Wenn wir Gottes Liebe und Güte in Anspruch nehmen, erleben wir seine grosse Gnade. Das kann uns helfen, sorgloser und darum fröhlicher und humorvoller zu sein, auch wenn wir nicht immer Grund zum Lachen haben.

Zum Abschluss trafen wir uns wieder vor der Pfarrkirche ein. Luzia sprach ein Gebet zu unserem Vater. «Lieber Gott, du bist der Grund für unsere Freude und unsere Fröhlichkeit. Du lebst, und du möchtest, dass wir auch etwas von unserem Leben haben und dass wir uns darüber freuen können. Wir danken dir, dass wir immer wieder einen Grund um Lachen haben, auch wenn unsere Welt manchmal alles andere als lustig ist. So komm jetzt auch mit uns in diesen Tag und segne uns bei allem, was wir tun.»

Die Einladung zum Zmorge im Pfarreiheim haben alle gerne angenommen.
Herzlichen Dank an alle für eure Teilnahme!
Martha Frautschi Oase-Gruppe

Insgesamt 13 Frauen waren an den zwei Kursabenden aktiv und es entstanden individuell gestaltete Nielenkränze aus vielen Pflanzen und kleine Deko Sächeli. Dank dem Support von Tanja Imfeld in ihrem Atelier Zierstückli in Neuenkirch war jede Frau nach zwei intensiven Stunden stolze Besitzerin eines neuen Bijou für zu Hause.

Manuela Böbner

Eine kleine Gruppe motivierter Frauen traf sich im Langis-Glaubenberg bei nicht allzu schönem Wetter (dafür hatte es fast keine anderen Langläufer 😉) zum Langlauf-Schnupperkurs. Unter der kompetenten und erfahrenen Anleitung  des Kursleiters von Glanzmann Sport lernten wir Tipps und Tricks des klassischen Langlaufens kennen. Es wurde viel gelacht und der lehrreiche Morgen mit einem feinen gemeinsamen Zmittag gekrönt. Wer weiss, vielleicht war dieser Morgen der Start zu einem neuen Hobby!

Einfach schön, welch dekorative Kronen an diesen 2 Kursen in Daniela’s Keramikatelier entstanden sind. Die Teilnehmerinnen hatten sichtlich Freude am Töpfern und waren mit Fleiss dabei. Merci Daniela für deine sehr angenehme und fachkundige Kursleitung.

Ein gemütlicher Abend mit 20 Frauen startete mit dem Spaziergang vom Dorf zum Hof Unter–Ottenrüti. Im Partyraum wurde das würzige Fondue serviert und natürlich durfte der Weisswein nicht fehlen. Fäden wurden gezogen und wer wollte lernte neue Frauen vom Dorf kennen oder tauschte sich mit schon lange nicht mehr gesehenen ehemaligen Frauenbund Vorstandsfrauen aus. Gestärkt mit Kaffee und einem feinen Dessert machten wir uns wieder auf den Heimweg in der dunklen Nacht.

Hoffentlich auf ein Wiedersehen im November 2022 😊.

Text und Fotos: Manuela Böbner

„Gran Paradiso – Aufbruch ins Leben“

Rund 30 Personen trafen sich, um wiederum einen besonderen Filmabend zu erleben – dieses Jahr wieder im Burghügel. Jede Person erhielt nach dem Eintritt ein Puzzlestück. Denn das Ziel des Abends war es, ein 100-teiliges Puzzle gemeinsam fertig zu stellen.

Mit Eifer gingen die Besucher*innen an diese Aufgabe. Einige Teile fanden sehr schnell ihren Platz, andere lagen noch etwas verloren mitten im Ganzen. Aber es ging gut voran.

Bei der Einführung zum Thema stellten die Frauen fest, dass es verschiedene Varianten zum Mitmachen gibt. «Ich möchte noch warten, bis das Puzzle weiter fortgeschritten ist.» «Ich habe mein Teil sofort eingefügt, weil ich meinen Beitrag zum Erreichen des Ziels leisten möchte.» «Mein Teil ist so schön, ich möchte es noch für mich ganz allein haben.» Vielleicht kann der Film zum Mitmachen motivieren?

Seit einem schweren Unfall ist der passionierte junge Bergsteiger Mark an den Rollstuhl gefesselt. Sein Traum, den immer schneebedeckten Gipfel des Gran Paradiso zu besteigen, scheint gescheitert, was ihn in Suizid-Gedanken treibt. Die engagierte Physiotherapeutin Lisa kann ihn nur dadurch davon abbringen, dass sie ihm verspricht, ihn auf den Viertausender zu bringen. Für eine Woche Freigang sollen drei jugendliche Straftäter Mark auf den Alpengipfel tragen. Zusammen mit dem bärenstarken, geistig behinderten Harpo bricht die ungleiche Gruppe in Hamburg zu dem Bergabenteuer auf, das alle Beteiligten zwingt, ihre gegenseitigen Ressentiments zu überwinden. Die Herausforderungen dieses Unternehmens bringt jede und jeder der Gruppe an die persönliche Grenze und jede*r muss sich die Fragen stellen: «Was ist mein Beitrag, um dieses Ziel zu erreichen? Was ist es mir wert? Kann ich über meinen Schatten springen? Wo ist meine persönliche Grenze, die ich nicht überschreite? Bin ich bereit, die Konsequenzen meines Handels zu tragen?»

Anschliessend tauschten sich die Besucher*innen bei einem Glas Wein und Geknabber über diese Fragen und anderes aus. Und das Puzzle wurde gemeinsam in kurzer Zeit fertiggestellt. Herzlichen Dank für das grossartige Mitmachen!

An diesem Abend durfte die Oasegruppe die Gratulation zum 10-jährigen Bestehen entgegennehmen. Irène Willauer überbrachte den sieben Oasefrauen Rosen, Barbarakerzen und den Dank des Pfarreiteams.

Monika Wigger, Oasegruppe
Fotos: Roswitha Köchli/Astrid Duss

Am Freitag, 29. Oktober 2021 trafen sich 14 Frauen  im Begegnungszentrum Burghügel in Rothenburg zum Klangschalen-Massage Schnupperabend mit Samuel Staffelbach. Er hatte eine Auswahl tibetische Klangschalen in verschiedenen Grössen mitgebracht.

Nach einer kurzen Begrüssung und Einführung in den Ursprung und die Geschichte der Klangschalen tauchten wir bereits in die faszinierende Welt der Klänge und deren Wirkung ein.

Zu zweit machten wir es uns bequem, wobei jeweils eine Person in der Bauchlage war und die zweite Person die Klangschalen auflegte und anschlug. Es wurden entweder eine oder zwei Klangschalen aufgelegt und während mehreren Minuten regelmässig, gemäss Samuel „möglichst langweilig“ angeschlagen, damit sich die Klangvibration auf den Körper überträgt.

Da der Mensch zu rund 70 % aus Wasser besteht, wirkt diese Klangvibration harmonisch strukturierend auf die Körperflüssigkeit und hat eine enorm entspannende und regenerierend-vitalisierende Wirkung auf den Menschen.

In einer grossen, mit Wasser gefüllten Klangschale konnten wir die Schwingung beobachten und auch direkt spüren. Faszinierend einfach – einfach faszinierend!

Es herrschte eine angenehm entspannte Atmosphäre im Burghügel und alle Frauen genossen die Stunden mit den Klängen der Klangschalen und Samuels Flöte.

Samuel Staffelbach ist seit Jahrzehnten überzeugt von dieser einfachen, aber sehr wirkungsvollen Methode und bietet für Interessierte themenspezifische Kurse und Weiterbildungen an. 
www.samuel-staffelbach.ch

Anita Büchler

Früh um 5.30 Uhr trafen sich acht Frauen zum morgendlichen Spaziergang mit Impulsen. Dieses Mal machten wir uns Gedanken über das Thema «Säen und ernten».

Unter einem wunderbaren Sternenhimmel, begleitet vom hellen Halbmond, ging es Richtung Pfadiheim. Dort hörten wir als erstes die Geschichte vom Engel, der nicht Früchte, sondern nur Samen verkauft.

Bei den Treibhäusern der Gärtnerei Zurmühle war es immer noch dunkel. Genauso wie in der Geschichte von den beiden Samenkörnern, die im Boden lagen. Das eine hatte den Mut zu wachsen, das andere getraute sich nicht. Das eine wuchs zu einer kräftigen Pflanze, das andere…

Unser Weg führte uns weiter mitten in die Familiengärten. Hier konnten wir im langsam beginnenden Morgen die Fülle in den Gemüse-  und Blumenbeeten erahnen – riechen konnten wir sie allemal. «Man erntet, was man sät.» Aber ist ‘säen, warten, ernten’ nicht etwas zu kurz gegriffen? Wir glauben, dass es ein Weg zur Ernte ist. Dazu gehören Boden (Bist du da wählerisch oder streust du mal aus und lässt dich überraschen?); Samen (Welchen Samen nimmst du: Freundschaft, Glaube, Liebe, Hoffnung?); Wasser (Wie oft giesst du deine Saat?); Licht (Vertraust du auf dein Licht; den Glauben, der dich trägt?); Fürsorge (Schaust du nach deiner Saat, auch wenn sie mal gerade kein Wasser braucht?). Und trotzdem haben wir es nicht allein in der Hand, ob aus unserer Saat eine gute Ernte wird. Wir müssen auf Gott vertrauen, dass auch ER seinen Teil dazu beiträgt, dass alles gedeiht.

Mit diesen Fragen und unseren eigenen Gedanken durften wir auf dem freien Feld den erwachenden Tag begrüssen. Einfach nur schön!

Unser Spaziergang führte uns zwischen den Schulhäusern – unterbrochen mit einem Text von Andrea Schwarz – wieder Richtung Kirche. Dort durften wir einige Gedanken zur Apfelernte hören. Eine Ernte die aus kleinen und grossen oder fleckigen Äpfeln besteht. Dankbarkeit für das Alltägliche und Normale, für das Spezielle und Besondere in unserem Leben. Und auch für alles Schwere, das wir bewältigt haben.

Bereichert mit diesen guten Gedanken durften wir uns gemeinsam mit einem feinen Zmorge im Öki stärken und unseren persönlichen Alltag in Angriff nehmen.

Monika Wigger   (Fotos Franziska Stadler)

Das spannende Thema lockte am Dienstag, 31. August 2021, fast 30 Personen in die Kulturhalle Konstanz. Die kompetente Kursleiterin Madeleine Studer-Ceresa erläuterte zuerst die unterschiedliche Beurteilung der Lebensmittel aus westlicher und östlicher Sicht: Die Einteilung in Kalorien, Kohlenhydrate, Proteine, Fett und Vitamine versus  dem Temperaturverhalten, der Geschmacksrichtung oder dem Bezug zu Organen und Leitbahnen.

Die Geschmacksrichtungen sauer, bitter, süss, scharf und salzig werden den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zugeordnet. Wird eine Geschmacksrichtung über längere Zeit überbetont, kann das ein Ungleichgewicht erzeugen.

Für einen gesundheitlichen Nutzen macht es Sinn, die Lebensmittel nach thermischer und energetischer Wirkung auszuwählen. Es gibt Lebensmittel die kühlend und solche, die wärmend wirkend oder neutral sind. Die Zubereitungsart kann die thermische Wirkung verändern. So wirken  rohe Äpfel erfrischend bis kühlend, gekochte Äpfel mit Zimt aber neutral oder wärmend.

Anhand einer Übersichtstabelle erklärte Madeleine Studer-Ceresa, wie die Ernährung nach den fünf Elementen funktioniert und wie man mit kleinen Veränderungen, z.B. mit einem Gewürz oder Kräutern, die Bekömmlichkeit und Ausgewogenheit und Harmonie in der Ernährung verbessern kann.

Während einer kurzen Pause durften wir Gerstenwasser (Barley-Water) und Dinkelguetzli Hildegard von Bingen, auch Nervengetzli genannt, degustieren. Beides soll sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken.

Danach erfuhren wir, dass das Ernährungsverhalten einen wesentlichen Einfluss auf unsere Leistungskurve hat und wann ein Organ gemäss der inneren Organ-Uhr seine Hauptaktivität hat. Tipps für die verschiedenen Tagesmahlzeiten, für die Stärkung der Verdauungskraft und für einen guten Schlaf rundeten den Vortrag ab.

Wir erhielten viele wertvolle Informationen und hilfreiche Tipps für eine gesunde, ausgewogene und wohltuende Ernährung. Und dank der umfassenden Dokumentation lassen sich die Anregungen auch in kleinen oder grossen Schritten im Alltag einbauen.

Anita Büchler

Organisiert vom Frauenbund Rothenburg, trafen sich im September eine Gruppe Frauen zur Wanderung Mostelberg-Hochstuckli-Mostelberg. Mit Bus und Zug ging es Richtung Arth-Goldau und Sattel und von dort mit der ersten Drehgondelbahn der Welt hinauf auf den Mostelberg auf 1190 m.ü.M.

Dort angekommen, gönnten wir uns sogleich eine erste Stärkung auf der Gartenterrasse. Die Wanderung konnte nun starten. Schon bald sahen wir dann, mit ihren 374 m, einer der längsten Fussgänger-Hängebrücken Europas vor uns. Etwas mulmig war uns am Anfang schon, aber wir genossen auch die neuen Eindrücke von so hoch oben und waren schon bald auf der anderen Talseite angelangt.

An Herrenboden vorbei, unter einem grossen megalithischen Steintor hindurch, ging es nun den Wald hinauf nach Bärenfang und weiter zur Bannegg. Bei einem kleinen Zwischenstopp liessen wir ab „Konserve“ einen Betruf erklingen, dann ging es weiter zum Hochstuckli auf 1550 m. ü. M., unserem höchsten Punkt. Dort hielten wir unsere verdiente Mittagsrast. Mit Verpflegung aus dem Rucksack machten wir es uns auf einem Bänkli gemütlich. Leider zogen immer wieder Nebelschwaden auf, sodass uns die fantastische Aussicht auf den kleinen und grossen Mythen sowie auf Vierwaldstättersee und Lauerzersee immer wieder verwehrt blieb.

Bergab ging es nun zur Mostelegg und schon bald hiess es „Grüezi Määäh-tenand“ beim Ziegenhof Blüemlisberg, dem Zuhause von weit über 100 Ziegen. Im Hofladen, mit einladendem Aussenbereich, fanden sich verschiedene Produkte aus Ziegenmilch, unter anderem auch feine Ziegenmilch-Glacé mit vielen Geschmacksrichtungen. Das mussten wir natürlich probieren…!

Den letzten Teil unserer Wanderung folgten wir dem „Geissä Wäg“. Sieben Infoposten laden Kinder und Familien jeweils zum Rätseln und Spielen ein. Am gemütlichen Engelstockweid Beizli und Lädeli vorbei wanderten wir weiter, bis wir dann wieder in Mostelberg ankamen. Die Gondelbahn brachte uns zurück nach Sattel, wo wir dann endgültig die Heimreise antraten.

Auch wenn das Wetter nicht immer „heiterer Sonnenschein“ war und Wolken vor der schönen Aussicht standen, war es doch ein gelungener Tag.

Vielen Dank an Rosmarie Amrein-Kiser für die informative und kompetente Wanderleitung.

Am Samstag, 12. Juni 2021 begrüsste Lucia Krummenacher elf interessierte Frauen auf dem Rigihof in Rothenburg. Während einem Rundgang in ihrem wunderbaren Kräutergarten zeigte uns Lucia verschiedene Kräuter und Heilpflanzen und verriet uns, welche Heil-Wirkung die verschiedenen Pflanzen haben, wann die beste Zeit zum Ernten ist und wie man die Kräuter, Blüten und Heilpflanzen trocknet und aufbewahrt, damit man daraus z.B. Tee, Kräuteröl, Salben, Tinkturen oder Kräuterkissen herstellen kann. 

Während der Pause wurden wir mit selbstgemachten Guetzli und Kräutersirup verwöhnt.

Danach zeigte uns Lucia ihre gesammelten und getrockneten Kräuterschätze, aus denen jede Frau nach ihren Wünschen ein Kräuterkissen füllen durfte. Wir stellten auch eine Ringelblumen-Salbe her, die man bei Hautproblemen, kleinen Wunden und Narben anwenden kann. Luzia erklärte uns dann, auf was man bei der Herstellung eines Ölauszuges besonders achten sollte, damit diese gut haltbar sind.

Lucia hat uns mit viel Begeisterung und Leidenschaft aber auch Respekt vor der Natur und ihren Schätzen durch den Nachmittag geführt. Wir bekamen wertvolle Tipps für die Hausapotheke und für die Anwendung der Heilpflanzen, das wir dank dem umfassenden Dossier auch nachhaltig umsetzen können. Es war wahrlich ein Nachmittag für die Sinne.

Anita Büchler

Nach mehrmaligem Verschieben startete der Line Dance Schnupperkurs am Montag, 3. Mai 2021 in der Kulturhalle Konstanz in Rothenburg mit zehn Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmern.

Die erfahrene Kursleiterin, Verena Wegmüller, erzählte uns kurz etwas über die Geschichte des Line-Dance und dann übten wir bereits die ersten Schritte, zuerst noch ohne Musik.

Line-Dance wird in Gruppen vor allem zu Country- und Western-Musik getanzt. Dabei bewegt sich die ganze Gruppe in Linien, wobei immer wieder die Richtung geändert wird. So wurden wir nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert beim Einstudieren der Choreographien. Dank der guten Anleitung von Verena konnten wir aber schon nach kurzer Zeit den ersten Tanz mit Musik durchtanzen und es sah schon recht passabel aus.

An den drei Kursabenden lernten wir mehrere Choreographien zu verschiedenen Musikstücken, unter anderem den „Jerusalema“-Tanz, „Take me home“ oder „Cucaracha“. Wir hatten viel Spass, kamen ordentlich ins Schwitzen und einige TN bekamen Lust auf mehr  J

Der Vorteil von Line-Dance ist, dass jedes Musikstück eine eigene Choreographie hat. Man kann also überall mittanzen, wenn man das Stück kennt. Die Choreographien findet man auch auf youtube. Weitere Infos auch unter www.ebi-linedancers.ch.  

Anita Büchler

Bereits zum zweiten Mal in Folge musste die Generalversammlung des Frauenbundes Rothenburg abgesagt werden. Da 2021 ein Wahljahr ist, hatten die FB-Mitglieder die Möglichkeit, auf schriftlichem Weg über die Vereinsgeschäfte abzustimmen und ihre Stimmkarten bis zum 18. März 2021 abzugeben. Angeschrieben wurden 811 Mitglieder.

Am 22.März erfolgte dann die Auszählung der 325 retournierten Stimmkarten. Alle Traktanden wurden angenommen, ebenso die Vorstandsfrauen, die zur Wahl bzw. Wiederwahl standen. Die genauen Ergebnisse der Wahl sowie die Jahres- und Revisorinnenberichte der Jahre 2020/2021 sind auf der Homepage des Frauenbundes aufgeschaltet: www.frauenbund-rothenburg.ch.

Intern verabschiedet wurden zwei langjährige Vorstandsfrauen, Petra Sewing-Mestre als Co-Präsidentin und Irma Bühlmann aus dem Kurswesen. Als Nachfolgerinnen wurden Anita Büchler (Co-Präsidium) und Doris Wagner (Kurswesen) gewählt. Ebenfalls verabschiedet wurde Irène Willauer als Verbindungsfrau zum Pfarreiteam. Als Nachfolgerin durften wir Franziska Stadler in den Vorstand aufnehmen. Wir danken allen ausgeschiedenen Frauen von Herzen für ihre jahrelange und wertvolle Mitarbeit und heissen die neuen Frauen herzlich willkommen.

Aufgrund der vielen Kurs- und Veranstaltungsausfälle haben wir das letzte Jahr genutzt, um unseren Auftritt in den sozialen Medien zu überdenken und neu zu konzipieren. So erfolgte die Veröffentlichung der GV-Resultate am 10. April gleichzeitig mit der Aufschaltung unserer neuen Homepage. Um das Social Media-Paket ganz gründlich zu schnüren, ist der Frauenbund seit Januar 2021 ebenfalls auf Instagram und Facebook vertreten. Hier geht ein ganz herzlicher Dank an Manuela Böbner, die diese beiden Kanäle geplant hat und nun betreut.

Voller Zuversicht, dass die gewohnten Begegnungen bald wieder stattfinden können, grüssen wir alle Mitgliedsfrauen herzlich und verbleiben mit einem hoffnungsvollen «Bis bald!».

Petra Sewing-Mestre, Silvia Wey Palmieri

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